IHHT®-Methode (Hypoxie Hyperoxie Training)
Der menschliche Körper ist aus circa 70 Billionen Zellen aufgebaut. Jede Zelle verfügt über ein eigenes "Kraftwerk", die Mitochondrien. In ihnen wird das Molekül Adenosintriphosphat (ATP) gebildet, das die chemische Grundlage für alle Reaktionen und Stoffwechselprozesse des Körpers bildet.
Aber unsere Kraftwerke (Mitochondrien) haben nicht nur die Aufgabe, viel Energie (ATP) zu produzieren. Sie spielen auch eine wichtige Rolle beim Zellwachstum, beim gewollten Zellabbau, den Aufbau und Aufrechterhaltung des Spannungspotential der Zellen, der Hormonproduktion, dem Kalziumspeicher, der Produktion von Entgiftungsstoffen usw..
Der heutige Lebensstil trägt zu einer Überforderung des Gesamtsystems Mensch bei und führt neben Leistungseinbußen auch zu chronisch-degenerativen Erkrankungen. Diese haben Ihren Ursprung in den Mitochondrien (Kraftwerken) und werden durch oxidativen und nitrostativen Stress sowie eine Unterversorgung mit lebensnotwendigen Stoffen verursacht. Die Zellen brennen aus - und mit Ihnen der ganze Mensch! Das "Burn-out" Syndrom ist ein klassisches Beispiel der Folgen dieses modernen Lebensstils.
Durch das Zelltraining nach der IHHT®-Methode (Hypoxie Hyperoxie Training) kann die Energiegewinnung in den Zellen spür- und messbar optimiert werden.
Wie funktioniert diese Methode?
Beim Intervall Hypoxie Hyperoxie Training (IHHT®) wird dem Körper in bestimmten Intervallen Sauerstoff entzogen (Hypoxie) und Sauerstoff zugeführt (Hyperoxie). Es wird also zum einen Höhe simuliert, zum anderen extra Sauerstoff gegeben. Dieser Prozess begünstigt die Zellregeneration, wobei besonders die Mitochondrien (wie oben schon beschrieben die Kraftwerke und Fettverbrennungsöfen in unseren Zellen) positiv auf diese Reize ansprechen. Geschädigte Mitochondrien werden zerstört, neue, leistungsfähige Mitochondrien werden gebildet.
IHHT® stammt aus der physiologischen Forschung in Russland. Russische Wissenschaftler entdeckten, dass Kinder im Mutterleib während einer normalen Schwangerschaft nicht kontinuierlich mit derselben Menge Sauerstoff versorgt werden. In bestimmten Phasen steht ihnen nur eine Art „Höhenluft” mit etwa 10 Prozent Sauerstoff zur Verfügung. Dadurch werden ihre Widerstandskräfte, und besonders die Mitochondrien, gestärkt. Daraus schlossen Wissenschaftler, dass sich die zellulären Reparaturprozesse auch auf künstlichem Wege aktivieren lassen. Untersuchungen zeigen, dass dem so ist, wenn der Organismus entsprechend kontrolliertem Sauerstoffentzug und Sauerstoffüberangebot (IHHT®) ausgesetzt wird.
Das IHHT®-Zelltraining eignet sich sowohl zur Unterstützung von therapeutischen Anwendungen, als auch für präventive Zwecke und stellt eine sanfte, nichtinvasive Methode zur Regeneration nicht nur von Zellen, sondern des gesamten Organismus dar.
Literatur

