Antlitzdiagnose nach Dr. Hickethier
Dr. Hickethier – ein Schüler von Dr. Schüßler – entwickelte die Antlitzdiagnose zur Erfassung von Mineralstoffmängeln. Hier steht nicht das Erkennen von Krankheitssymptomen im Vordergrund. Vielmehr werden auf Grund von Farben, unterschiedlichen Glanzarten und Faltenbildungen im Gesicht die aktuellen Salzmängel bestimmt, das „Rezept“ wird quasi aus dem Gesicht abgelesen. Darin unterscheidet sich die Antlitzdiagnostik von anderen Diagnoseverfahren.
Dem Organismus werden daraufhin die entsprechenden Mineralstoffe nach Dr. Schüßler zugeführt. Alle Körperfunktionen können sich auf optimale Weise regulieren und der Organismus kann wieder gesunden. So verschmelzen bei der Antlitzdiagnostik Diagnose und Therapie miteinander und können gute Erfolge erzielen.
Die Antlitzdiagnose erlaubt es einerseits, die Ursache einer Krankheit zu behandeln und dem Körper dadurch die Chance zu geben, gezielte Eigenarbeit und Weiterentwicklungen selbst zu leisten. Andererseits kann sie auch bereits zur Vorbeugung hilfreich eingesetzt werden, da Mineralsalzmängel im Antlitz erkennbar sind, bevor sich die ersten Krankheitserscheinungen bemerkbar machen. Aufsteigende Krankheiten können somit durch die Gabe entsprechender Salze verhütet werden.
Behandlung
Damit eine Antlitzdiagnose durchgeführt werden kann, darf das Gesicht weder geschminkt noch eingecremt sein. Bereits am Vorabend der Diagnose darf keine Creme mehr in das Gesicht aufgetragen werden.
Am nächsten Morgen darf das Gesicht unter keinen Umständen mit Seife gewaschen werden. Denn bestimmte Glanzarten, aus denen die Salzmängel bestimmt werden können, benötigen sechs bis acht Stunden zur Regeneration. Cremes würden einen Glanz erzeugen, der einen (nicht vorhandenen) Salzmangel vortäuscht. Auch Makeups können zu falschen Diagnosen führen, da sie die natürliche Gesichtsfarbe verändern.
Die Antlitzdiagnose kann nur in geschlossenen Räumen bei Tageslicht und ohne direkte Sonneneinstrahlung durchgeführt werden. Die meiste Zeit beansprucht die Bestimmung der Farben, danach werden die unterschiedlichen Glanz- und Faltenarten bestimmt und bewertet.
Literatur
Dr. Kurt Hickethier, Sonnerschau, Verlag Charlotte Depke 1993.
